Mittwoch, 30. Dezember 2009


Hab meine Hausarbeit gemacht und die ganze zeit habe ich euch in Gedanken diese Zeilen geschrieben.

Ich habe mir vorgenommen, im neuen Jahr muss sich mein Leben ändern.

Gestern hatte ich ein langes Gespräch mit meinem Gatten und vielen Tränen. Immer fühle ich, dass er mich nicht versteht...

Ich habe eine Krankheit, ich bin manisch depressiv und er glaubt ich mache ihm etwas vor. Ich nehme schon seit vielen Jahren Medikamente und habe schon zahlreiche Therapien hinter mir, nichts hilft. Innerhalb von nur 3 Monaten habe ich 3 verschiedene Medikamente ausprobiert. Ich vertrage sie nicht. Im Moment versuche ich also ohne Medi durch zu kommen, aber es ist schwer für mich, denn ich werde zwischendurch von Selbstmordgedanken geplagt. Mein Arzt möchte gern, dass ich stationär behandelt werde...

Wird es etwas nützen?

Seit meinem 13. Lebensjahr lebe ich schon damit.

Ich habe mir vorgenommen, im neuen Jahr wieder eine Therapie zu beginnen. Ich werde vielleicht nicht geheilt, aber ich brauche jemanden, der mir einen Weg zeigt.

Ihr denkt jetzt sicher, warum erzählt sie uns das? Ist das nicht zu privat? Der Grund ist, dass ich niemanden habe. Als mein Mann vor ca 2 Jahren entschied, dass wir in einer anderen Stadt von vorn beginnen, da musste ich ihm versprechen alles, was mit meiner Vergangenheit zu tun hat, hinter mir zu lassen, auch meine 2 besten Freundinnen. Ich habe hier zwar wieder neue Kontakte geknüpft, aber es ist so schwer für mich, wirkliche Freunde zu finden. Ich finde die Leute um mich herum so oberflächlich und immer wieder bekomme ich das Gefühl, dass ich ausgenutzt werde. Mein Mann sagt, es liegt an mir, vielleicht hat er auch recht.

Ich denke, dass ich unter anderem aus diesem Grund dieses Blog gegründet habe. Ich habe so liebe Menschen unter euch gefunden und ich habe immer tolle Ratschläge bekommen und ich hoffe, dass es immer so sein wird.

Danke, dass ihr da seid.

Kommentare:

  1. Hey,

    deine Zeilen haben mich ein bißchen traurig gestimmt. Es tut mir leid, dass es dir gar nicht gut geht. Gerne würde ich dir von mir etwas Glück und Zufriedenheit abgeben. Aber das geht ja leider nicht. Versuche positiv zu denken. Wenn es dir schlecht geht - Augen zu und durch! Sicher weißt du - nach Regen kommt auch immer wieder Sonnenschein. Hab Geduld!
    Ich wünsche dir alles Liebe dieser Welt, ein tolles neues Jahr und dass du Dinge nicht mehr nur schwarz-weiß sehen kannst, sondern auch einmal in grau und vielleicht auch wieder bunt.
    Emma

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  2. Hallo liebe Ozlem,

    fühl dich mal ganz fest in den Arm genommen.

    Meine Schwester hat auch diese Krankheit und hat es auch mit Hilfe und einer Dauermedikation geschafft.

    Ich selber gehe Anfang des Jahres fü 3 Monate in eine Traumatherapie, um einige Trauma meiner Kindheit aufzuarbeiten. Da ich gute Therapieerfahrungen habe, kann ich dir nur raten, nimm dies als Begleitung in einer Zeit, wo du eben nicht Allein den richtigen Weg finden kannst. Wenn du magst, kannst du gern meine Telefonnummer haben, denn ich weiß, dass Reden auch Therapie ist.

    Liebe Grüße von Ines

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  3. huhu özlem,

    auch von mir kommen ganz dicke knuddler.

    ich drücke dir feste die daumen, das du die hilfe findest, die du brauchst und das das neue jahr viel positives für dich bringt.

    wozu sind wir blogger-mädels denn da ;-) ist doch schön, wenn man einiges mal los werden kann.

    einen guten rutsch ins neue jahr für dich und deine familie.

    ganz liebe grüße

    andrea (die dir immer noch einen stiefel schuldet - jaul - nächstes jahr bestimmt *lach*)

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  4. Ich bin ja qausi fertig mit meinem Psychologiestudium... Jedenfalls solltest du schnellstmöglich wieder mit einer Therapie anfangen und den Rat deines Arztes nicht zu schnell abtun. Ich wünsche dir ganz viel Kraft dafür! Ich finde es sehr mutig, dass du so offen mit deiner Krankheit umgehst! Respekt!
    Alles Liebe und Gute für das neue Jahr.

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  5. Liebe Özlem,
    erst einmal finde ich es großartig, wie offen Du mit Deiner Krankheit umgehst, da bist Du anderen Betroffenen schon einige Schritte voraus!
    Ich kann Dich aber gut verstehen, hatte vor Jahren auch mal eine Depression nach längerer Krankheit entwickelt. Neben den Medis hat mir die Therapie damals sehr geholfen. Gut, meine Depression war heilbar, aber ich kann Dich trotzdem gut verstehen. Mein Mann war damals sehr hilflos, weil er mir nicht helfen konnte, das führte oft zu Mißverständnissen und Tränen, aber wir haben es geschafft...gemeinsam :o)
    Vielleicht fühlt sich Dein Mann auch hilflos, ohnmächtig?
    Die Therapie solltest Du auf jeden Fall machen, für Dich, für Euch...Ihr schafft das! Deine Kreativität zeigt ja, was in Dir steckt :o)

    Alles Liebe für 2010
    Conny

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  6. liebe Özlem,
    auch ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du den Weg findest, wieder ein anderes Lebensgefühl zu bekommen. Das Leben lebenswert zu finden. Es ist nicht einfach - unsere Welt ist kälter geworden - der Zusammenhalt ist nicht mehr der, der er früher war. Die Zeit ist schnelllebig - oft geprägt von Angst und Hast - viele Menschen haben echte finanzielle oder andere Probleme - ich glaube, erst mal muss man dankbar sein, dass man körperlich gesund ist (es gibt so viele Menschen, die nicht einmal dies haben), dass man immer satt wird und ein warmes Plätzchen hat - auch das vermissen viele - es hilft oft, raus zu gehen in die Natur - sich die vielen kleinen Wunder der Natur anzusehen - Tiere zu beobachten und kleine Kinder - es macht so viel Freude, die Lebensfreude von ihnen zu sehen - diese Unbeschwertheit - ich bin sicher, dass dein Mann dich sehr liebt aber sich nicht so reindenken kann und nachempfinden kann, wie es dir geht. Bitte ihn, dir nur einfach immer wieder zuzuhören. Denn auch das tut gut und hilft ein Stück. Ratschläge anzunehmen, ist sehr schwer. Wer kann schon wissen, wie es einem wirklich geht. Eine Therapie ist auf jeden Fall hilfreich. Und eine gute Freundin, die dir zur Seite steht, mit dir schöne Dinge unternimmt - ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du in 2010 einen guten Weg findest. Geh kleine Schritte - sei nicht mutlos, wenn es auch mal wieder zurück geht - du schaffst das!! -
    ich drück dich in Gedanken - alles Liebe - Ruth

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  7. Hallo Özlem!

    Es tut mir leid, sowas von dir zu lesen!

    Ich habe jetzt nicht die Kommentare der anderen gelesen, aber ich denke, du solltest dir trotz evtl schlechter Erfahrungen professionelle Hilfe suchen!
    Ich weiß ja nicht, was du schon alles versucht und durchgemacht hast (kenne mich mit dieser Krankheit auch nicht aus), aber ich denke, bis man mit Medikamenten richtig eingestellt ist, das kann lange dauern! Also versuche es bitte nochmal!
    Begleitend eine Therapie kann auch nicht falsch sein!
    Ich finde es sehr schade, dass du deine Freundinnen verloren hast. Du kannst doch weiterhin Kontakt zu ihnen haben, auch wenn ihr nicht in derselben Stadt wohnt!
    Euer Umzug klingt für mich wie ein Davonlaufen. Das kann es nicht sein! Lass dir bitte helfen!!!

    Ich wünsche dir einen schönen Jahreswechsel und ein glückliches, zufriedenes neues Jahr!!!

    Biene

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  8. Hallo liebe Özlem,

    was für ein Mut, so offen zu sprechen! Großartig.
    Die geniale Seite der Sache.

    Es klingt, als wäre es doch sehr belastend, dass Dein Mann Dir nicht so zur Seite steht, wie Du es bräuchtest.

    Wahrscheinlich ist er mit Deiner "Un-Normalität" überfordert.

    Ich glaube, es wäre sehr wichtig, dass er genau versteht, was passiert und dass er "Anleitung" bekommt, wie er Dich begleiten und unterstützen kann - und dass er das dann auch tut. Damit würde er sich Dir gegenüber nicht mehr so hilflos fühlen und Du hättest mehr Rückhalt. Das ist wichtig.

    Männer hören da auch nur auf Autoritäten. Da kannst Du Dich dusselig reden, Du bist für ihn eine hm unkalkulierbare Frau. Wenn ihm ein Profi, ein Mann am Besten, erklärt, was los ist und was zu tun ist, hätte er immerhin Anhaltspunkte.

    Beziehe ihn mit ein, nimm ihn mit in die Verantwortung. Für Euch, für Eure Kinder, für Eure Ehe, für Eure Liebe.

    Liebevolle Grüße
    Lil

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  9. Hallo liebe Özlem, ich drück Dich ganz feste! Ich hoffe das bald wieder die Sonne für Dich scheint!
    Ich bewundere deine Offenheit,
    alles Liebe und einen guten Rutsch, ANja

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  10. Hallo Özlem,
    ich bin über Tanjas Blog hier gelandet. Ohne Dich zu kennen, würde ich einfach mal behaupten, dass es nicht an Dir liegt, dass Du Dich ausgenutzt fühlst. Das ist ein generelles Problem unserer heutigen oft egoistischen und oberflächlichen Gesellschaft.
    Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr, Coco

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  11. Liebe Özlem,
    ich wünsche Dir ganz viel Kraft und alles Gute für das neue Jahr!
    Es gehört sehr viel Mut dazu, so offen zu sein!
    Fühl Dich gedrückt!

    Lieben Gruß
    Katrin

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  12. Liebe Özlem,
    wir kennen uns erst kurze Zeit durch ein paar Zeilen im Internet und trotzdem würde ich Dich gern einfach in den Arm nehmen und Dir ein bissel Mut und Stärke geben.
    Da ich mit Deiner Krankheit gar keine Erfahrung habe, bin ich bestimmt die Letzte die Dir Ratschläge geben kann.
    Dennoch bin ich der Ansicht, dass Du Dir Hilfe von Profis holen musst, auch wenn Du schlechte Erfahrungen gemacht hast.
    Nicht alle Therapeuten und Ärzte sind gleich und vielleicht hast Du nur noch nicht den Richtigen für Dich gefunden. Gib nicht auf und mach Dich auf die Suche. Auch den Rat einer stationären Aufnahme solltest Du bedenken.
    Es macht bestimmt Sinn, von allem erst mal weg zu sein, statt nach einer Therapiestunde wieder nach Hause zu gehen und da „erwartet einen wieder alles“.
    Der Arzt müsste dann auch Deinen Mann
    einbinden. Ich glaube, dass es schwer für Deinen Mann ist, das alles nachzuvollziehen und wir Menschen laufen dann oft vor Sachen, die wir nicht verstehen und den wir uns nicht gewachsen fühlen davon oder verschließen
    die Augen. Es ist bestimmt reine Hilflosigkeit und kein böser Wille. Gerade Männer tun sich da schwer, sollen sie doch eigentlich die Beschützer und Starken sein.

    Ich weiß nicht, aus welchen Gründen Du Dein
    Versprechen gabst, auch Deine besten Freundinnen Aufzugeben. Aber wenn Du weißt, dass Sie Dir Gut tun und Du dann wieder Herzensmenschen hast, die Dich verstehen und für Dich da sind, solltest Du vielleicht Dein Versprechen brechen.

    Ich wünsche Dir auf tiefstem Herzen, dass das neue Jahr Dir Kraft, Mut, Zuversicht und Entschlossenheit bringt, eine Entscheidung zu treffen und die ersehnte Änderung
    herbeizuführen.
    Sei lieb umarmt.
    Iris

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  13. Meine liebe Özlem,
    ich möchte dich auch einfach nur mal feste drücken!
    Mach bitte unbedingt die Therapie weiter. Die Medikamente einfach weg zu lassen ist sicher nicht der richtige Weg! Alleine schaffst du das nicht. Darum der erste Weg im neuen Jahr zum Arzt!!!! Vielleicht könntest du auch zusätzlich eine Mutter-Kind-Kur beantragen. Du hattest in einem früheren post mal geschrieben, dass du dich oft überfordert fühlst (was aber bei drei kleinen Kindern nicht wirklich überraschend ist). Wenn dann noch eine Krankheit dazu kommt, bist du einfach nicht in der Lage, den "normalen" Tagesablauf zu schaffen. Dann kommt es zu einem Kreislauf, der dich immer mehr überfordert. So eine Kur könnte dir vielleicht helfen, neue Wege zu gehen. Sicher gibt es dort auch Psychologen mit denen du reden kannst.
    Mit deinem Mann musst du immer wieder sprechen, damit er versteht, dass du nicht einfach nur einen Schnupfen hast und die Sache schon wichtig ist......
    Es tut mir wirklich so leid, dass es dir nicht gut geht. Und gerne kannst du mich auch per mail anschreiben um dich auszutauschen. Hier sind bestimmt auch andere, die dir gerne helfen. Mach nicht alles mit dir alleine aus. Das klappt auf Dauer nicht...
    Ich wünsche dir von Herzen, dass du einen Weg findest. Auch für deine kleinen Mäuse, die das ja alles irgendwie mitbekommen, wenn die Mama traurig ist.
    Ein gutes neues Jahr 2010!!!! Für dich gilt dieser Wunsch ganz besonders.
    ♥lichst Gabriele

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  14. Liebste Özlem
    Fühl dich ganz fest von mir gedrückt.
    Mach eine Therapie, geh zum Arzt. Der wird dir helfen. Ich denke an dich und wünsche dir alles erdenklich Gute.
    Claudia

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  15. Hallo liebe Özlem, auch ich möchte Dich ganz lieb umarmen und Dir sagen bitte gib nicht auf!!! Ich weiss wie schwer es ist, aber du hast schon mal diesen Schritt in Richtung Therapie getan, nicht zum ersten Mal!! Aber ich bin mir sicher, solange Du Dir eine Chance gibst und Dir ein Ziel setzt, solange besteht die Möglichkeit der Besserung und der Heilung. Das dein Mann allerdings auch den Kontaktabbruch zu deinen wichtigsten Freundinnen verlangt hat, ist mir total unverständlich, denn gerade sie sind doch eine wichtige Anlaufadresse für Dich, wenn nicht sogar die WICHTIGSTE!!! Ich kämpfe auch gerade mit diesem Problem der Depressionen, aber nicht bei mir sondern bei meinem Sohn, er ist seit letztemJahr Epileptiker einfach so von heute auf morgen. Nun muss er auch täglich Medikamente einnehmen und hat unter den Nebenwirkungen extrem zu leiden, die da sind Gewichtszunahme, starker Haarausfall (mit 19 Jahren einfach schlimm für Ihn) extreme Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächnis lässt nach, und Depressionen!!! Nun kann ich Ihm auch nicht helfen, ich versuche wirklich Alles, ihn aufzumuntern, Mut zuzusprechen,Ihm Hoffnung zu geben das Er das schaffen wird und ganz wichtig das er mit seinen wenigen, aber guten Freunden zusammen ist!!! Erschwerend kommt hinzu, dass er in der 13.Klasse Gymnasium ist und die Noten schon alle für das Abitur zählen, es kommt bei Ihm immer zu Abwertungen wegen der vielen Fehler und er sieht für sich keine Zukunft mehr, da er keinen guten Abschluss bekommen wird und niemand Ihn einstellen würde!! Leider ist er zu keiner Therapie bereit, da er das als erniedrigend empfindet!! Also kann ich mich gut in deine Lage versetzen und bitte liebe Özlem kämpfe für Dich, Du bist es wert, gib nicht auf auch wenn die Gedanken Dich so tief hinab ziehen, sprich mit uns... lass es nicht zu das Du Dich aufgibst! Du kannst mir gerne auch mal mailen wenn Du magst, meine mail-Adresse marliess@web.de Ich würde mich sehr darüber freuen!!
    ganz liebe Grüße
    Marlies
    Ach ja und ich finde es sehr mutig von Dir hier ganz offen und ehrlich darüber zu erzählen Hut ab!!!

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  16. Liebe Özlem,

    erst einmal ein gesegnetes Neues Jahr 2010.

    Ich bin zwar noch ziemlich neu hier, aber auch ich habe jemanden in der Verwandtschaft, der unter diese Krankheit zu leiden hat.
    Gerne schließe ich mich den anderen hier an und wünsche dir von ganzem Herzen, alles Liebe, viel Kraft und ich werde dich in meine Gebete einschließen. Fühl dich mal ganz lieb umarmt.

    Herzliche Grüße aus NRW, Mary.

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  17. Liebe Özlem,
    erst mal danke!
    Schön, dass du bei mir "Verfolger" bist!
    Meine Mama ging wegen einer Psychischen Erkrankung im Oktober in eine Klinik, in 2 Wochen kommt sie wieder und es war auf jeden Fall die Sache wert.
    Mit den Männern ist das so eine Sache, sie verstehen oft nicht, das der Kopf die Seele krank sein kann. Eine Krankheit ist für sie was Körperliches.
    Ich wünsche dir das allerbeste!
    Liebe Grüße, Franzi

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  18. Hallo, Liebes! Wir kennen uns nicht persönlich, trotzdem komme ich nur zu gerne her zum Lesen. Nun, auch wenn der Anlass diemal trauriger Natur ist, ich auch nicht alle Kommentare gelesen habe: Fühl dich zumindest virtuell umarmt......Es ist wirklich mehr als traurig, dass du niemanden hast, der dir zur Seite steht. Ich mag mir aber auch kein Urteil über deinen Mann bilden, da oftmals Geschriebenes anders ankommt beim Leser als gemeint. Ich hoffe, dass du deine Depression mit Hilfe einer Therapie in den Griff bekommst. Aber zuerst hör auf die Schuld bei dir zu suchen, bitte!
    Ich denk an dich! Eva

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  19. Es tut mir total leid, zu lesen wie schlecht es Dir geht und das Du niemanden hast, der Dir richtigen Rückhalt gibt ! Ich hoffe für Dich, daß es 2010 für Dich aufwärts geht !
    Ich weiß aus meinem eigenen Umfeld, wie schwierig es ist, damit zu leben und auch damit umzugehen.
    Ich denke auf jeden Fall, daß es wichtig ist, in ärztlicher Behandlung zu bleiben. Auch Medikamente wirken leider nicht sofort und es kann Monate dauern, bis man eine leichte Besserung merkt !
    Wenn Dein Arzt eine stationäre Behandlung vorschlägt, solltest Du auf jeden Fall drüber nachdenken !
    Alles liebe
    Tanja

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  20. Özlem Liebes,
    Du hast so lange nix von Dir lesen lassen.
    Geht es Dir einigermaßen? Ich mach mir Sorgen
    und die anderen bestimmt auch!
    Liebe Grüße Iris

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  21. Hallo Özlem, auch ich wollte mal sehen was es Neues gibt... leider nichts, bitte melde dich auch ich mache mir Sorgen!!
    LG
    Marlies

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  22. Liebe Özlem,
    es tut mir sehr leid, was ich da von dir lese. Das hört sich sehr ernst und sehr traurig an. Bitte setze auf professionelle Hilfe, denn allein ist es wohl schwer, da wieder raus zu kommen. So langsam kommt es in unserer Gesellschaft an, dass eine Depression eine ernsthafte Krankheit ist und nicht einfach eine Laune. Respekt vor deiner Offenheit! Ich drück dich und hoffe, bald wieder von dir zu lesen!
    Liebe Grüße,
    Ute.
    Ach ja: und wenn du einen Glücksbringer brauchst, schau mal bei mir ´rein ;-)

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  23. hallo, du kennst mich nicht und ich bin über den blog von der stempelhexe, einer lieben bastelfreundin, zu dir gehopst.
    aber ich bin pflegerin von beruf gewesen, inzwischen durch krankheit in frührente und kenne deine krankheit gut.
    wenn du manisch-depressiv bist, mußt du wirklich in ständiger therapie sein, du solltest mit einer stationären anfangen, wo dann auch dein mann, der ungläubige, mit einbezogen werden wird. danach wird man sehen, wie es weitergeht. natürlich ist es für die angehörigen auch sehr schwierig!!!! aber für dich ist es gerade in der depressiven zeit schlimm und damit dann auch für die kiddies und allein für sie, solltest du es tun, denn sie brauchen eine gute kindheit und sollten sie so weit es geht unbelastet absolvieren können, also mein rat, raff dich auf, so lange es noch geht, und geh in stationäre behandlung!!!!!!
    sonst wird sich deine erkrankung immer weiter manifestieren, eines ist sicher von alleine wird sie nicht besser, sondern eher schlimmer und dies weißt du auch selbst.
    natürlich siehst du dies während einer manischen phase kaum so und während einer depressiven wirst du dich kaum aufraffen können..
    ich hatte mehrere bewohner mit dieser krankheit und habe eine langjährige freundin, die diese krankheit hat und die damit auch nur schwer zurechtkommt.
    auch wenn du deine ehe aufrecht erhalten willst, solltest du dich schnell dazu entscheiden.
    entschuldige, wenn ich dir dies so unverblümt schreibe, aber ich möchte dir nur helfen.
    es grüßt dich ganz lieb, patty

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  24. Liebe Özlem

    ...was kann ich noch schreiben, was nicht längst gesagt, geschrieben wurde.
    Auch ich möchte dich bestärken, so schnell wie möglich in Therapie zu gehen und wichtig ist es auch, dass dein Mann unbedingt mit einbezogen wird und er von einem Fachmann eine Aufklärung erhält!!!
    Möge es dich auf deinen besten Weg bringen, damit für dich bald die Sonne in deinem Herzen wieder scheinen möge.

    In Gedanken bei dir, Anette

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  25. Hallo liebe Özlem,

    ich finde es so mutig von Dir, über Deine Krankheit zu schreiben.
    Ich bin auch manisch-depressiv und weiß wie schwer das Leben damit ist.
    Ich habe zum Glück nach langem Suchen eine gute Medikamenten Kombi gefunden die wenigstens das Schlimmste eindämmt.
    Ich möchte Dich auch bestärken wieder in Therapie zu gehen und vielleicht doch einen mehrwöchigen Klinikaufenthalt.
    Das hat mir auch immer gut getan.

    Leider hilft Dir das Verhalten Deines Mannes nicht unbedingt weiter, dass weiß ich.
    Aber für einen Nicht-MD-ler ist es schwierig, sich das alles vorstellen zu können und das man es nicht mit Absicht macht.
    Aber gerade die Unterstützung in der Partnerschaft wäre so wichtig.
    Vielleicht ist er bereit mit Dir zusammen mal einen Therapeuten oder Therapeutin zu besuchen. Nur damit er es mal von einer neutralen Person hört, dass Du das nicht mit Absicht machst.
    Ich habe leider keinen Partner, denn keiner ist damit bisher zurechtgekommen.
    Vor einiger Zeit habe ich mal einen kleinen Satz zu unserer Krankheit gelesen:
    "Ich kann nicht wollen", und finde, das sagt so viel aus.
    Ich könnte hier jetzt noch endlos schreiben, aber das würde, denke ich, den Rahmen sprengen.
    Du kannst Dich aber gerne jederzeit zum Austausch von Gedanken bei mir melden.

    Alles liebe und furchtbar viel Kraft sendet Dir
    Tanja

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  26. Liebe Özlem,
    bin durch Zufall auf Deinen Blog und diese Zeilen gestoßen ... nun wünsche ich Dir alles Glück der Welt und viel Kraft! Du schaffst das - ganz bestimmt.
    Dein Blog ist übrigens einfach schön, ich habe ihn schon verlinkt damit er mir nicht mehr verloren geht.
    Alles Liebe und viele Grüße
    Anja

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